Pfahlgründungen aus Beton, Stahl oder behandeltem Holz tragen Lasten unter die erosionsgefährdete Zone und ermöglichen freie Durchströmung. Erhöhte Bodenplatten über Bemessungshochwasser plus Wellenauflast sorgen dafür, dass kritische Technik nicht geflutet wird. Prüfe Bodengutachten, setze auf ausreichende Einbindetiefe und korrosionsgeschützte Bewehrung, und plane Inspektionszugänge. Die Kombination aus Höhe, Freiraum und robusten Verankerungen reduziert Ausfallzeiten und erhöht die Chance, nach Rückgang des Wassers rasch wieder einzuziehen.
Leicht konstruierte, bewusst schwache Abtrennungen unter erhöhten Wohnbereichen sollen versagen, bevor die Hauptstruktur beschädigt wird. Dabei müssen Sollbruchflächen definiert und Befestigungen so gewählt sein, dass Trümmer nicht Weg und Pfähle gefährden. Offene Untergeschosse mit durchlässigen Gittern oder robusten Pfeilern verringern Staudruck. Zudem gehört dazu eine kluge Anordnung von Lagern, sodass Wertgegenstände und Technik niemals in die Zone gelangen, die beim ersten Stoß geopfert werden soll.